Fee Anabelle Riebeling
Fee Anabelle Riebeling

«Monokultur ist nichts für mich»

Sein wohl bekanntestes Werk ist das Totemügerli – eine Gruselgeschichte, die mit vielen Fantasiewörtern gespickt ist und trotzdem von allen verstanden wird. Der Kabarettist Franz Hohler prägt seit Jahren die Schweizer Kleinkunstszene.

Auch heute noch begeistern die Texte von Franz Hohler. So wurde seine Kultgeschichte «Ds Totemügerli» vor rund einem halben Jahr von den Schweizer Rappern Lo & Leduc neu interpretiert. Franz Hohler Franz Hohler ist ein Tausendsassa. Einst politisch engagierter AKW-Gegner, machte er sich in den letzten vier Jahrzehnten als Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher einen Namen. […]


«Der Mensch wächst am Widerstand»

Wegen einer verletzten Rippe kam Werner Kieser auf die Idee, Krafttraining als Therapie zu betreiben. Viele hielten ihn für verrückt. Er liess sich nicht beirren und befolgte auch sonst manchen guten Rat nicht. Mit Erfolg.

Der Mensch wächst am Widerstand, sagt Werner Kieser und meint dies nicht nur im übertragenen Sinn. Denn der «Rücken-Papst», wie viele ihn nennen, weiss: In dieser Aussage steckt auch aus physiologischer Sicht viel Wahres. Den Beweis liefern er selbst und seine rund 270 000 Kunden. Weltweit stärken sie sich an den von ihm selbst entwickelten […]


Der Herr der Termine

Der Informatiker Michael Näf ärgerte sich, wie schwierig es war, mit seinen vielbeschäftigten Kollegen einen gemeinsamen Termin zu finden. Kurzerhand entwickelt er eine Web-Applikation, die sogleich alle begeisterte. Heute nutzen jeden Monat 20 Millionen Menschen seinen Online-Terminplaner Doodle.

Einen Computer hatte sich der 13-jährige Michael Näf im Jahr 1987 eigentlich nicht zu Weihnachten gewünscht. Doch beim Auspacken des unerwarteten Geschenks seiner Gotte wich die Verwunderung grosser Begeisterung. Und diese wuchs, je mehr sich der Junge mit seinem neuen Commodore 64 auseinandersetzt: «Zunächst habe ich vor allem gezockt – wie die meisten Jugendlichen», sagt […]


Findiges Marketing-Genie

Der Stewi ist heute aus den Schweizer Vorgärten nicht mehr weg zu denken. Doch ihn dort hin zu bekommen, war nicht ganz einfach: Zwar hat der Winterthurer Walter Steiner Anfang der 1940er-Jahre mit seiner Wäschespinne ein Gerät erfunden, das den Hausfrauen die Arbeit erleichterte. Aber daran interessiert war zunächst keiner.

Wo auch immer der Winterthurer Walter Steiner im Jahr 1947 anklopft, um seine Erfindung vorzustellen, es hagelt Absagen: «Brauchen wir nicht!» «Kein Bedarf!» Weder Wohngenossenschaften, noch Immobilienunternehmen oder Wohneigentümer wollen seine Wäschespinne haben. Niemand ausser dem Winterthurer Tüftler, der sich soeben mit dem Geld aus dem Sparstrumpf seiner Frau selbständig gemacht hat, erkennt das Potenzial […]


Previous page Next page