Wissenschaft persönlich
«Wissenschaft persönlich» ist ein Live-Event, in dem Gäste aus der Wissenschaft nicht nur über Fakten reden, sondern auch über sich selbst – über ihre Begeisterung, ihre Niederlagen und ihre Träume. Der rund einstündige Talk findet monatlich in der Stadtbibliothek Winterthur statt. Gastgeber ist der Wissenschaftsjournalist und Moderator Beat Glogger.

«Warum soll es im Spital toller sein als zu Hause?»

Das Gesundheitswesen in der Schweiz verschlingt pro Jahr 80 Milliarden Franken, doppelt so viel wie noch vor 20 Jahren. Das müsste nicht sein, sagt Brida von Castelberg, ehemalige Chefärztin für Gynäkologie im Triemlispital Zürich.

Brida von Castelberg (66) war 20 Jahre Chefärztin für Gynäkologie am Triemlispital in Zürich. Heute ist sie Vizepräsidentin der Patientenschutzorganisation SPO und setzt sich für die Rechte der Patienten ein. Sie war Mitglied einer Expertenkommission, die 2017 im Auftrag des Bundesrats einen Bericht zur Senkung der Kosten im Gesundheitswesen ausgearbeitet hat. Das Gespräch in voller […]

«An Verschwörungstheorien glauben vor allem ältere Männer»

Menschen, die sich gewohnt sind, dass alle Dinge erklärbar sind und eines mit dem andern zusammenhängt, sind anfälliger für Verschwörungstheorien, sagt der Amerikanistik-Professor Michael Butter von der Universität Tübingen. Und: Frauen fallen auf anderes herein als Männer.

Michael Butter ist Professor für amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Uni Tübingen. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen der Talk-Reihe «Wissenschaft persönlich». SERIE Die Macht von Verschwörungstheorien Im ersten Teil dieses Interviews liest du, wie sich Verschwörungstheorien widerlegen lasse und warum trotzdem viele Menschen an sie glauben. Ausserdem, was Verschwörungstheorien mit Religion zu […]

«Hätte man die Anschläge von 9/11 inszeniert, wären sie perfekter»

Die Anschläge auf das World Trade Center waren ein Plan der US-Regierung und die Mondlandung wurde im Filmstudio gedreht. Wie solche Geschichten entstehen und weshalb sie so erfolgreich sind, erforscht der Amerikanistik-Experte Michael Butter.

Michael Butter ist Professor für amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Uni Tübingen. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen der Talk-Reihe «Wissenschaft persönlich». SERIE Die Macht von Verschwörungstheorien Im zweiten Teil dieses Interviews liest du morgen Freitag: Wer ist am anfälligsten für Verschwörungstheorien? Was haben die Theorien gemeinsam mit dem Populismus? Und wie gefährlich […]

«Menschen erkennen Zusammenhänge, wo keine sind»

Der Neuropsychologe Peter Brugger erforscht den Glauben an Übersinnliches und wie uns unser Gehirn dabei zum Narren hält.

Das Gespräch in voller Länge: Dieses Interview entstand im Rahmen der Talk-Reihe «Wissenschaft persönlich» in der Stadtbibliothek Winterthur. Im Gespräch erzählen Menschen aus der Wissenschaft von ihrer Forschung und ihrem Leben. Die Erstversion dieses Beitrags erschien am 25. November 2016.

«Ohne das Herz könnte man leben, ohne Gehirn jedoch nicht»

Viele Menschen hätten eine falsche Vorstellung vom Tod, sagt Christian Jackowski, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern. Das Gehirn sei der Sitz des Lebens, nicht das Herz.

Christian Jackowski ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen der Talk-Reihe «Wissenschaft persönlich». «Die Todesfeststellung ist die wichtigste Diagnose, die man als Arzt seinem Patienten schuldet.» «Für die Angehörigen kann ein Hirntod sehr verwirrend und tragisch sein: Sie fühlen den Puls und sehen die Atmung ihres […]

«Ist man mit dem Tod konfrontiert, lernt man die Breite des Lebens kennen»

Seinen Beruf als etwas Schönes zu empfinden, fällt dem Rechtsmediziner Christian Jackowski nicht schwer. Einzig die mit den Todesfällen verwobenen persönlichen Schicksale lässt er nicht zu nah an sich herankommen.

Christian Jackowski ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen der Talk-Reihe «Wissenschaft persönlich». «Gestorben wird dort, wo gelebt wird.» «Ich bin mir bewusst, dass ich mit meinen Gutachten Personen manchmal für längere Zeit ins Gefängnis bringe.» SERIE Die Wissenschaft des Todes Warum Christian Jackowski glaubt, dass […]

«Viele Verbrechen, Unfälle und Suizide bleiben unentdeckt»

Woran ein Mensch gestorben ist, werde in der Schweiz zu wenig intensiv abgeklärt, sagt Rechtsmediziner Christian Jackowski. Deshalb würden viele Straftäter frei herumlaufen.

Christian Jackowski ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen der Talk-Reihe «Wissenschaft persönlich». «Die Schweizer Unfallstatistiken, die Todesursachenstatistiken – die stimmen hinten und vorne nicht.» SERIE Die Wissenschaft des Todes Wie Christian Jackowski mit der Belastung in seinem Beruf umgeht, liest du im 2. Teil der […]

«Wir wollen das Gehirn modulieren, um den Schlaf zu verbessern»

Übers Internet kann man bereits Geräte kaufen, die das Gehirn beeinflussen sollen. Was taugen diese Gehirnstimulatoren? Und welches sind die Ziele der Wissenschaft?

Unser Autor hat während ein paar Wochen ein Gerät ausprobiert, mit dem man das Gehirn elektrisch stimulieren kann. Seine Erfahrungen waren ernüchternd. Mit Nicole Wenderoth, Professorin für Neuronale Bewegungskontrolle an der ETH Zürich, spricht er über Nutzen und Risiken der Gehirnstimulation.   Dieses Interview entstand im Rahmen der Talk-Reihe «Wissenschaft persönlich» am 27. März 2018 […]

«Der Mensch schätzt Risiken sehr oft falsch ein»

Terrorangriffe machen uns mehr Angst als das Autofahren, obschon letzteres wesentlich gefährlicher ist. Dass der Mensch Risiken verzerrt wahrnimmt, zeigt der Psychologe Michael Siegrist von der ETH Zürich.

Ob jemand Mobilfunkmasten in der Nachbarschaft akzeptiert, ob er gegen ein Versuchsfeld mit gentechnisch veränderten Pflanzen kämpft, oder ob er Gentech-Food zu konsumieren bereit ist: Entscheidungen beruhen immer auf Fakten und Gefühlen. Was wann ausschlaggebend ist, erforscht das Institut für Konsumverhalten an der ETH Zürich.   Lizenz zum Betrügen Menschen verhalten sich nicht durchs Band […]

«Weil ich Missstände aufzeige, mag man mich nicht überall»

30 Jahre lang erreichte Matthias Kamber im Kampf gegen Doping grosse Erfolge. Von der Politik fühlt sich der Direktor von Antidoping Schweiz aber zu wenig unterstützt.

Dieses Gespräch wurde am Dienstag, dem 21. November 2017, im Rahmen der Talkreihe «Wissenschaft persönlich» geführt. Das Gespräch in voller Länge:

«Ich bin überzeugt, es gibt Leben auf fernen Planeten»

Der Astronom Willy Benz leitet als erster Schweizer eine Weltraummission. Ende 2018 wird der Satellit Cheops in die Erdumlaufbahn geschossen. Von dort soll er ferne Planeten ausmessen – und helfen, nach Leben im All zu suchen.

Das Gespräch in voller Länge: Die Erstversion dieses Beitrags erschien am 23. Juni 2017.

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