Das musst du wissen

  • Auch im vergangenen Jahr ist die Bevölkerung leicht gewachsen.
  • Die Schweiz hat nun 8,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner.
  • Während der Ausländeranteil stabil bleibt, nimmt der Anteil der über 65-Jährigen weiter zu.

8,5 Millionen: So viele Menschen lebten Ende 2018 in der Schweiz. Dies zeigen die neuen Zahlen des BfS. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Bevölkerung um etwa 60 000 Personen, nahm mit 0,7% also leicht zu. Die Bevölkerung wächst aber nicht ganz in allen Kantonen: das Tessin und Neuenburg schrumpften bevölkerungsmässig leicht.

Das diesjährige Bevölkerungswachstum ist vor allem auf die Zuwanderung und den Geburtenüberschuss zurückzuführen. Die Zahl der Einwanderungen ging im Vergleich zu 2017 um 0,5 Prozent zurück. Der Ausländeranteil in der Schweiz bleibt stabil bei 25,1 Prozent. Die häufigsten Herkunftsländer waren Italien, Deutschland, Portugal und Frankreich.

BfS

Auffallend sind die vielen Binnenwanderungen: Das sind Umzüge der Bevölkerung zwischen den einzelnen Kantonen und Gemeinden. Im Jahr 2018 wuchs diese nämlich merklich auf mehr als eine halbe Million Weg- und Zuzüge an. Herr und Frau Schweizer zogen verhältnismässig oft um. Den grössten Bevölkerungszuwachs durch diese Binnenwanderungen verzeichneten die Kantone Freiburg, Wallis und Schwyz. Die meisten Umzüge, rund drei Viertel, fanden aber zwischen Gemeinden desselben Kantons statt.

Seit 2008 ist die Bevölkerung der Schweiz um fast eine Million Menschen gewachsen. Dabei hat der Anteil der Personen über 65 fortlaufend zugenommen und beträgt nun rund 13% der Gesamtbevölkerung. Insgesamt bleibt der Anteil der jungen Menschen zwischen 0 und 19 Jahren in der Schweiz aber immer noch höher als jener der Älteren. In einigen Kantonen hat sich diese Situation jedoch bereits umgekehrt. Der generelle Wachstums- und Alterungstrend des vergangenen Jahrzehnts setzt sich fort.

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