Wie sahen die ersten öffentlichen Verkehrsmittel in der Schweiz aus?

1357 wurden mit dem Beckenrieder Schiedsspruch zum ersten Mal die Transportrechte dafür vergeben, Menschen von A nach B zu befördern. Auch das älteste bis heute bestehende Schweizer Transportunternehmen fährt auf dem Vierwaldstättersee: Die Sanct Nicolaus Feeren (heute St. Niklausen Schiffgesellschaft) fahren seit 1544 zwischen Luzern und verschiedenen Uferorten hin und her. Die Spanisch-Brötli-Bahn, die zwischen Zürich und Baden verkehrte, ist vielleicht die bekannteste, nicht aber die älteste Eisenbahnverbindung der Schweiz. Sie wurde drei Jahre nach der allerersten Eisenbahnverbindung, die von Strasbourg nach Basel führte, gebaut. Lange bevor allerdings Schienen das Land durchzogen, wurden bereits Transportrechte vergeben. Das älteste bekannte war das Privileg, Leute auf dem Vierwaldstättersee zu transportieren, und wurde 1357 im Schiedsspruch von Beckenried zugestanden. Das Rösslitram in Basel gab es erst ab 1881 und wurde bereits 1895 durch elektrische Strassenbahnen ersetzt. Denn der Bedarf nach besseren städtischen Verkehrsmitteln kam überhaupt erst auf, als die Stadt 1844 ans Eisenbahnnetz angeschlossen wurde. Lange bevor allerdings Schienen das Land durchzogen, wurden bereits Transportrechte vergeben. Das älteste bekannte war das Privileg, Leute auf dem Vierwaldstättersee zu transportieren, und wurde 1357 im Schiedsspruch von Beckenried zugestanden.

Wozu dienen die Drähte oberhalb der Fahrbahn, mit denen manche Busse verbunden sind?

Auf den sogenannten Oberleitungen fliesst Gleichstrom mit einer Spannung von bis zu 1000 Volt. Fällt die Versorgung aus, können Trolleybusse nur noch kurze Strecken mit ihren meist dieselbetriebenen Hilfsmotoren fahren. Auch wenn die Drahtleitungen weder dazu dienen, den Bus in der Fahrbahn zu halten noch dazu, Unfallprotokolle zu übermitteln, wird angenommen, dass sie Unfällen vorbeugen. Denn sie werden von vielen Leuten gut gesehen. Und tatsächlich gibt es mit elektrischen Trolleybussen vergleichsweise wenige Unfälle – 2018 waren es in der Schweiz nur 15 Verletzte.

Du wohnst in Dübendorf in der Zürcher Agglo. Wie viele Kilogramm CO2 kannst du jährlich etwa einsparen, wenn du einmal in der Woche aufs Auto verzichtest und deinen Arbeitsweg in die Zürcher Innenstadt mit dem Zug unternimmst?

. Wenn du den Weg von rund 20 Kilometern einmal wöchentlich mit dem Zug ersetzt (ausser in den fünf Wochen, die du am Mittelmeer, auf der Alp oder bei Verwandten verbringst), dann sparst du rund 175 kg CO2 ein. So könntest du rund einen Zehntel des jährlichen CO2-Ausstoss, den du mit deinem PKW verursachst (ca. 1800 kg CO2) einsparen. Die Berechnung basiert auf dem von Bund, SBB und weiteren Stellen betriebenen Online-Berechnungstool mobitool und den SBB-Zahlen zur durchschnittlichen Auslastung.

Was solltest du als gesundheitsbewusste Pendlerin auf deinem Arbeitsweg nicht tun?

Die Gefahr, dass du dich bei deinen Mitmenschen mit grippeähnlichen Viren ansteckst, ist gemäss einer Studie des Londoner Undergrounds grösser, je mehr menschliche Kontakte du auf dem Weg hast. Und wer öfters umsteigt, kommt mehr Mitmenschen nahe. Das Phänomen müsse aber noch weiter erforscht werden. ). Sich die Ohren zuzuhalten, ist bei regelmässigem Pendeln nicht die schlechteste Idee. Der Lärm insbesondere von U-Bahnen kann zu Hörschäden führen, wenn man ihm regelmässig ausgesetzt ist. Das lassen die Ergebnisse einer kanadischen Studie vermuten. Wer also keine Ohrstöpsel dabei hat, tut theoretisch gut daran, sich beim Lärm eines einfahrenden Zuges die Ohren zuzuhalten. Ob das für Schweizer Züge auch gilt, ist allerdings unklar. Insgesamt wurden die Folgen, die ÖV-Lärm auf das Gehör haben kann, bisher schlecht erforscht, wie die WHO konstatiert. Und wie fatale Unfälle in der Vergangenheit gezeigt haben, funktionieren Mechanismen wie ein Einklemmschutz nicht immer. Von schliessenden Türen möglichst Abstand halten, solltest du also auf jeden Fall tun.

Was ist eine MiniMetro?

Bei einer MiniMetro handelt es sich um ein Transportsystem, bei dem fahrerlose Transportwagen von einem Seil gezogen werden und davon wahlweise an- und abgehängt werden können. Die österreichische Firma Leitner hat das System unter dem Namen MiniMetro patentiert. Eine «Minimetrò» fährt in Perugia als Ergänzung zu Bussen und zur Entlastung historischer Stadtkerne. Das System wird aber gerne auch an halböffentlichen Orten verwendet. Die «Skymetro» des Zürcher Flughafens hat ein ähnliches System.

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