Über higgs

Das erste unabhängige Magazin für Wissen in der Schweiz

Seit Januar 2018 publizieren wir hier auf der Website, auf FacebookInstagram und Twitter täglich Wissen für ein äusserst breites Publikum. Wobei wir Wissenschaft nicht als ein isoliertes System betrachten. Sondern als Teil unserer Kultur mit Auswirkungen auf Gesellschaft und Politik.

Die Reichweite, die Wissen verdient

higgs ist aber noch weit mehr als ein Magazin: Es ist ein neues Mediensystem. Denn higgs verbreitet seine Inhalte durch einen in der Schweiz einzigartigen Mechanismus. Neben dem Betrieb unserer eigenen Kanäle arbeiten wir mit verschiedenen Schweizer Content-Partnern zusammen, die sich hochwertigen Wissenschaftsjournalismus nicht mehr leisten können. So erfüllen wir unseren Anspruch, Wissen in möglichst viele Gebiete und in möglichst viele Gesellschaftsschichten zu bringen – insbesondere auch in solche, die nicht a priori an Wissenschaft interessiert sind. Zurzeit erscheinen unsere Artikel in diversen Regionalzeitungen.

Eine offene Plattform

higgs ist eine offene Plattform. Deshalb bieten wir auch wissenschafts­journalistischen Inhalten Platz, die wir nicht selbst produzieren. Durch solche Inhalte schliessen wir Lücken im Portfolio von higgs und bieten Branchenkollegen aus dem In- oder Ausland eine einzigartige Plattform. Die Produktionen erfolgen in enger Absprache mit higgs, so dass sie unsere qualitativen, journalistischen und ethischen Standards erfüllen. Zwei solche Open-Space-Produkte sind bereits online: «Atlant&Arin», eine Videoserie mit Experimenten für Kinder, und «DeFacto», ein von verschiedenen politwissenschaftlichen Instituten von Schweizer Universitäten unterhaltener Blog.

Wer uns unterstützt

Die ersten beiden Jahre (2018/2019) hat uns die Gebert Rüf Stiftung grosszügigerweise unterstützt und einen Teil unserer Betriebskosten gedeckt. Zur langfristigen Finanzierung des Wissenschaftsjournalismus haben wir die Gründung der Stiftung Wissen für alle initiiert. Die Stiftung hat die Förderung des Wissenschaftsjournalismus generell zum Ziel und soll auch dabei helfen, den Betrieb und die Weiterentwicklung von higgs als unabhängiger Wissensplattform zu unterstützen.

Für die Jahre 2020 und 2021 hat uns der Schweizerische Nationalfonds SNF eine finanzielle Unterstützung zugesprochen. Diese ist verbunden mit der Auflage, die higgs-Inhalte auch in der französischsprachigen Schweiz zugänglich zu machen. Dazu kooperiert higgs seit Ende August 2020 mit der Plattform Heidi.news. Die beiden Medien tauschen regelmässig Inhalte aus und geben so der Forschung an Westschweizer Hochschulen mehr Präsenz in der Deutschschweiz – und umgekehrt. Diese Zusammenarbeit wird auch unterstützt von der EPF Lausanne.

Wir brauchen Hilfe

Wir suchen derzeit finanzielle Unterstützung von Partnern aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der öffentlichen Hand, der Politik, von Stiftungen sowie von dir. Hier kannst du uns unterstützen.

Wer dahinter steckt

higgs ist ein Projekt der Agentur Scitec-Media und ging am 11. Januar 2018 um 11:11 Uhr online.

Journalistischer Kodex

Autorinnen und Autoren, die für higgs schreiben, halten sich an die journalistischen Richtlinien des Schweizer Presserates.

Wir verstehen den Wissenschaftsjournalismus als eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Denn wir berichten über neue Entwicklungen aus der komplexen Welt der Wissenschaft, zeigen Zusammenhänge auf und ordnen Informationen ein. Wir gehen den Dingen auf den Grund und machen daraus spannende Storys.

Aber zu einem sind wir niemals bereit: Die Korrektheit der Attraktivität zu opfern. Damit das nicht geschieht, halten sich all unsere Redaktorinnen und Redaktoren wie auch freie Mitarbeitende an folgende Grundsätze:

1. Den Fakten verpflichtet

Unsere Redaktorinnen und Redaktoren recherchieren und überprüfen alle Informationen in ihren Beiträgen. Keinesfalls verlassen sie sich allein auf die Berichterstattung anderer Medien oder auf Medienmitteilungen von Hochschulen.

2. Streben nach Qualität

Unsere Redaktorinnen und Redaktoren streben die höchste inhaltliche und sprachliche Qualität in ihren Beiträgen an. Das bedeutet, dass jeder Text vor der Publikation von mehreren Personen gelesen und geprüft wird. Konkret halten wir uns an folgenden Ablauf:

  • Jeder kleine Beitrag (News) wird von einer zweiten Person gegengelesen.
  • Jeder grössere Beitrag (Story) wird von einer zweiten und einer dritten Person gegengelesen.

3. Input durch wissenschaftliche Expertinnen und Experten

Wir deklarieren in unseren Texten, ob und in welcher Form wir mit wissenschaftlichen Expertinnen oder Experten Kontakt hatten. Beispielsweise verwenden wir die Formulierung «sagt XY» nur, wenn wir tatsächlich persönlich an einem Treffen oder per Telefon mit der betreffenden Person gesprochen haben.

Zitieren unsere Redaktorinnen und Redaktoren in ihren Texten wissenschaftliche Expertinnen und Experten, legen wir ihnen vor der Publikation nicht nur ihre Zitate, sondern den gesamten Beitragstext vor. Wir fordern sie dazu auf, neben ihren eigenen Aussagen auch die Fakten im Text zu prüfen.

4. Freie Autorinnen und Autoren

Wir verlangen auch von freien Journalistinnen und -journalisten, dass sie sich an diesen Kodex halten.

Transparenz zur Finanzierung

Wir sehen Wissenschaftsjournalismus nicht als Geschäftsmodell, mit dem sich Geld verdienen lässt. Trotzdem haben wir grosse Pläne: Wir wollen Wissen in möglichst viele Ecken der Schweiz hinaustragen. Möglichst viele verschiedene Zielgruppen mit Wissensthemen ansprechen. Und vor allem gute Geschichten schreiben.

All das kostet viel Geld, erst recht wenn unser Plan funktioniert und higgs stetig weiter wächst. Daher experimentieren wir mit verschiedenen Finanzierungsarten, bis wir das Richtige für higgs finden. Bei allen Experimenten ist eines jedoch sicher: Für unsere User ist und bleibt higgs gratis.

Auf dieser Seite findest du eine kleine Zusammenstellung, womit sich higgs heute finanziert.

Heutige Finanzierungsquellen

Verkauf einzelner Artikel. Medien, die von uns einzelne Beiträge übernehmen möchten, bezahlen dafür eine Gebühr.

Scitec-Media. Wir glauben an higgs. Daher investieren wir in die Produktion von Inhalten sowie in die technische Entwicklung der Plattform. Wir finanzieren die Produktion fast aller zusätzlicher Inhalte auf higgs (zum Beispiel «Rätsel des Alltags», «Gewusst», «Science Pics»). Zudem stellen wir frühere Inhalte aus anderen Projekten (zum Beispiel die Beiträge über Zürcher Pioniere) zur Wiederverwertung auf higgs zur Verfügung.

Inhalte von Partnern. Wir verstehen higgs als offene Plattform. Deshalb bieten wir Inhalten, die wir gerne hätten, aber nicht selbst finanzieren können, Platz auf higgs. In diesem Fall organisiert der Anbieter die Finanzierung seines Programms in enger Absprache mit uns aus Quellen, die sich mit der Philosophie und den ethischen Regeln von higgs vertragen. Ein erstes solches Produkt – «Atlant & Arin», eine Videoserie mit wissenschaftlichen Experimenten für Kinder – ist im Juli gestartet.

Paid Content. Wir bieten auch Platz für redaktionelle Inhalte zahlender Kunden. Auch hier muss der Inhalt in das Konzept von higgs passen – Werbung, politische oder sonstige Absichten sind ausgeschlossen. Die Selektion dieser Partnerprogramme liegt in unserer redaktionellen Verantwortung. Ein Beispiel hierfür ist die Rubrik «Das Ding», für welche die beteiligten Museen eine Gebühr bezahlen. Hier findest du unsere Richtlinien für Paid Content.

Sponsoring. Sowohl auf Social Media wie auch auf der Webseite higgs.ch ist es möglich, einzelne Beiträge, Beitragsserien oder ganze Formate zu sponsern. Mehr Details dazu hier.

Unterstützungsbeiträge. Wir nehmen finanzielle Unterstützung von unserer Community gerne entgegen. Sämtliche Beträge verwenden wir ausschliesslich zur Produktion neuer Inhalte sowie zur technischen Weiterentwicklung von higgs. Willst du uns unterstützen, kannst du dies hier tun.

Fragen?

Ist etwas unklar? Oder hast du eine zündende Finanzierungsidee? Gerne hören wir von dir, entweder auf unseren Social-Media-Kanälen, via Telefon (+41 52 203 22 66) oder E-Mail.

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