Wovon werden Stechmücken angezogen?

pixabay/francok35

Dass Mücken von «süssem Blut» angezogen werden, ist nur ein Mythos. In Wahrheit folgen sie dem Kohlendioxid, das wir ausatmen. Die Insekten können das Gas über ihre Antennen erkennen. Sie verfügen darin über zwei Rezeptoren, die das Gas identifizieren und dann eine Gruppe von Nervenzellen im Riechorgan alarmieren. So können Mücken eine potentielle Nahrungsquelle überall aufspüren. Dieses Wissen liefert neue Ideen für Mückenfallen, die mit Kohlendioxid Mücken anlocken. Eine solche Falle kann man aber auch relativ einfach selber machen.

Wovon ernähren sich Wespen hauptsächlich?

pixabay/kloxklox_com

Wespen sind Raubtiere, die hauptsächlich andere Insekten jagen. Vor allem zwischen Juli und Oktober sind die Wespen auf der Jagd, da sie dann ihre Larven versorgen müssen. Mit ihrem Stachel betäuben Wespen ihre Beute und bringen sie dann zum Nest. Dort wird die Beute lebendig an die hungrigen Larven verfüttert. Allerdings gehören viele Schädlinge, wie Raupen und Fliegen, zu den Beutetieren der Wespe. Somit können auch die oftmals störenden Wespen nützlich sein.

Wie viele verschiedene Bienenarten kann man in der Schweiz antreffen?

pixabay/Rebekka D

Für ein so kleines Land summt es in der Schweiz ganz schön oft. Über 600 Bienenarten, darunter 40 verschiedene Hummeln, sind hier heimisch. Die meisten dieser Arten produzieren zwar keinen Honig, sind aber dennoch sehr wichtig für das Ökosystem. Sie bestäuben die Pflanzen um uns herum. Viele Bienenarten sind bedroht. Bei den domestizierten Honigbienen ist vor allem die Varroamilbe eine Gefahr. Warum es immer weniger Wildbienen gibt, ist nicht ganz klar. Angenommen wird aber, dass Pestizide, Monokulturen und eine eintönige Flora zu den Gründen gehören.

Die Treiberameisen sind die grössten ihrer Art. Wie gross wird ihre Königin?

wikipedia/Karmesinkoenig

Die riesigen Treiberameisen sind gefürchtete Jäger, die regelrechte Raubzüge durchführen. Sie werden auch Wanderameisen genannt, da sie kein festes Nest haben und nur für etwa 20 Tage am selben Ort bleiben. Dort schlagen sie eine Art Lager auf, das aus lebendigen, zusammenhängenden Ameisen besteht. Von da aus Unternehmen sie ihre Raubzüge, bei denen einige Arten sogar Mäuse und Schlangen angreifen. Da die aggressiven Ameisen auch jegliche Schädlinge dahinraffen, aber Essensvorräte in Ruhe lassen, werden ihnen teils Häuser zu «Reinigung» für einige Stunden überlassen.

Wie viele Eier legt ein Fliegenweibchen in ihrem Leben?

pixabay/Ronny Overhate

1000 Eier in einem Leben zu legen wäre für jedes Tier eine Höchstleistung. Doch Fliegen sind zu dieser gezwungen, denn sie leben nur wenige Wochen oder Tage und haben so kaum Zeit, sich fortzupflanzen. Grund für die grosse Anzahl an Eiern ist, dass Fliegen sehr schlechte Eltern sind. Sie legen ihre Eier je nach Art in verfaulten Lebensmitteln, Aas oder Fäkalien ab und kümmern sich danach nicht mehr um ihren Nachwuchs. Allerdings haben die Larven so nach dem Schlüpfen gleich Nahrung vor der Nase.

Diesen Beitrag teilen
Unterstütze uns

regelmässige Spende